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KFZ & Mobilität

Motorradversicherung — Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko im Vergleich

Ob Sporttourer, Chopper oder Roller — die Motorradversicherung schützt Sie und Ihre Maschine. Die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben, Teil- und Vollkasko sichern zusätzlich Diebstahl, Wetterschäden oder selbstverschuldete Unfälle ab. Wir vergleichen neutral über alle Gesellschaften, prüfen Saisonkennzeichen und Schadenfreiheitsklasse und finden den Tarif, der zu Ihrer Fahrweise passt.

Worauf es bei der Motorradversicherung ankommt

Die Kfz-Haftpflicht ist für jedes zugelassene Motorrad Pflicht — sie reguliert Schäden, die Sie anderen zufügen. Ob Teil- oder Vollkasko sinnvoll sind, hängt vom Fahrzeugwert, dem Diebstahlrisiko und Ihrer eigenen Risikobereitschaft ab. Gerade bei hochwertigen oder neuen Maschinen lohnt sich der genaue Blick auf die Kaskobausteine, denn die Bedingungen unterscheiden sich zwischen den Gesellschaften spürbar.

Wer nur in der Saison fährt, spart mit einem Saisonkennzeichen bares Geld — außerhalb der Saison greift automatisch die beitragsfreie Ruheversicherung mit Teilkaskoschutz. Auch die Schadenfreiheitsklasse ist bares Geld wert: Sie lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen vom Auto oder einem anderen Kraftrad übertragen. Wir prüfen das für Sie und stellen den passenden Tarif zusammen.

Ihre Vorteile

  • Neutraler Vergleich über alle Gesellschaften
  • Prüfung von Saisonkennzeichen und Ruheversicherung
  • Übertragung der Schadenfreiheitsklasse geprüft
  • Persönliche Beratung in Northeim
  • Begleitung im Schadenfall

Was kostet eine Motorradversicherung?

Der Beitrag hängt von Hubraum, Leistung, Typklasse, Ihrer Schadenfreiheitsklasse und dem Wohnort ab. Reine Haftpflicht gibt es ab ca. 100 bis 200 Euro im Jahr, mit Teilkasko meist ca. 200 bis 400 Euro und mit Vollkasko je nach Fahrzeugwert ca. 400 bis 800 Euro oder mehr. Ein Saisonkennzeichen senkt den Beitrag zusätzlich.

Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko — was brauche ich?

Die Haftpflicht ist gesetzlich Pflicht und deckt Schäden, die Sie anderen zufügen. Die Teilkasko sichert zusätzlich Diebstahl, Brand, Sturm, Wildunfälle und Glasbruch ab — sinnvoll bei diebstahlgefährdeten Modellen. Die Vollkasko übernimmt darüber hinaus selbstverschuldete Unfallschäden und Vandalismus und lohnt sich vor allem bei neuen oder hochwertigen Maschinen.

Was bringt ein Saisonkennzeichen?

Ein Saisonkennzeichen, zum Beispiel für die Monate 04 bis 10, begrenzt Zulassung und Versicherung auf die Zeit, in der Sie tatsächlich fahren. Das spart spürbar Beitrag gegenüber der Ganzjahreszulassung. Außerhalb der Saison ist das Motorrad automatisch abgemeldet, es entfällt die Steuer, und der Teilkaskoschutz für das abgestellte Fahrzeug bleibt über die Ruheversicherung bestehen.

Kann ich die Schadenfreiheitsklasse übertragen?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich die Schadenfreiheitsklasse vom Pkw oder einem anderen Kraftrad auf ein neues Motorrad übertragen und senkt so den Beitrag von Anfang an. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, handhaben die Gesellschaften unterschiedlich — wir prüfen das individuell für Ihre Fahrzeuge und Verträge.

Was ist eine Ruheversicherung im Winter?

Melden Sie Ihr Motorrad außerhalb der Saison ab, greift automatisch die beitragsfreie Ruheversicherung. Sie kostet nichts, erhält aber den Teilkaskoschutz für das sicher abgestellte Fahrzeug — etwa bei Diebstahl, Brand oder Sturm — und sichert zugleich Ihre bisherige Schadenfreiheitsklasse, bis Sie im Frühjahr wieder anmelden.

Die Deckungsarten im Überblick

Deckung Was ist versichert Für wen
HaftpflichtSchäden, die Sie mit dem Motorrad anderen zufügen — gesetzlich vorgeschriebenAlle Motorrad- und Rollerfahrer
TeilkaskoDiebstahl, Brand, Sturm, Wildunfälle, Glasbruch am eigenen FahrzeugDiebstahlgefährdete oder ältere Maschinen
VollkaskoZusätzlich selbstverschuldete Unfallschäden und VandalismusNeue oder hochwertige Motorräder

Häufige Fragen

Ist eine Kaskoversicherung für mein Motorrad Pflicht?

Nein. Nur die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben. Teil- und Vollkasko sind freiwillig, aber je nach Fahrzeugwert und Diebstahlrisiko sinnvoll, um Ihr eigenes Motorrad finanziell abzusichern.

Was bedeutet Saisonkennzeichen genau?

Sie legen einen festen Zulassungszeitraum fest, zum Beispiel 04 bis 10. In dieser Zeit sind Sie regulär versichert und angemeldet, außerhalb der Saison ruht die Zulassung automatisch und es fällt keine Steuer an.

Bin ich außerhalb der Saison überhaupt versichert?

Ja, über die beitragsfreie Ruheversicherung. Sie sichert das abgestellte Motorrad über die Teilkasko ab, etwa gegen Diebstahl oder Brand, auch wenn keine aktive Zulassung besteht.

Kann ich mit einem Zweitmotorrad von der Schadenfreiheitsklasse profitieren?

Häufig ja, unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich die Schadenfreiheitsklasse vom Erstfahrzeug übertragen. Die genauen Regeln unterscheiden sich je Gesellschaft — wir prüfen das für Sie.

Was passiert bei einem Unfall mit meinem Motorrad?

Melden Sie den Schaden bei uns — wir kümmern uns um die Meldung beim Versicherer, begleiten die Regulierung und stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Seite, bis der Fall abgeschlossen ist.

Übernehmen Sie den Wechsel zu einem neuen Tarif?

Ja. Sobald Sie sich entschieden haben, kümmern wir uns um Kündigung und Anmeldung und achten auf den nahtlosen Übergang des Versicherungsschutzes — ohne Deckungslücke.

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